Eine praktische Definition für Käufer
Natürliche Aromen werden oft so diskutiert, als hätte der Begriff eine einfache globale Bedeutung. Bei der tatsächlichen Beschaffungsarbeit ist es präziser, „natürliches Aroma“ als eine regulierte Kennzeichnungsrichtung zu behandeln, die anhand der Formel, des Ausgangsmaterials, der Verarbeitungsmethode und des Zielmarkts überprüft werden muss.
Für einen Produktentwickler ist dies wichtig, da ein Aromaname allein keinen Hinweis auf den Etikettenstatus gibt. „Pfirsichgeschmack“ beschreibt nur den Charakter. Es zeigt nicht, ob der Geschmack natürlich, künstlich, naturidentisch im Rahmen eines lokalen Systems, für einen bestimmten Markt geeignet ist oder durch die Dokumente bestätigt wird, die ein Einzelhändler möglicherweise verlangt.
Ein Einkaufsteam sollte daher frühzeitig zwei Fragen stellen:
- Welches Aromaprofil benötigt das Endprodukt?
- Welche Erklärung oder welches Dokument benötigt der Zielmarkt?
Diese beiden Fragen halten das Musterprüfung praktisch. Sie helfen dem Lieferanten, die Geschmacksleistung anzupassen, ohne Annahmen über den rechtlichen Wortlaut zu treffen.
